PRESSEMITTEILUNG
der Vorsitzenden des Landesverbandes für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen e.V. Simone Lang (MdL)
Nachhaltigkeit im Umgang mit den Themen Sterben, Tod und Trauer in der Bildung von Kindern und Jugendlichen
Anlässlich des Tages der Kinderhospizarbeit am 10. Februar veranstaltet der Landesverband für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen e.V. am 09. Februar 2023 einen Thementag, der sich mit der Bildung von Kindern und Jugendlichen rund um die Thematiken Sterben, Tod und Trauer beschäftigen wird.
„Von der Offenheit, Neugier und Wissbegierde mit denen Kinder und Jugendliche auf neue Thematiken zugehen können wir als Gesellschaft viel lernen. Die Unvoreingenommenheit ermöglicht es, über Themen zu sprechen und aufzuklären, die durch gesellschaftliche Tabus bei vielen Erwachsenen Unbehagen auslösen. Als Landesverband ist es unser klares Ziel in einer Gesellschaft zu leben, in der wir offen über den Tod und alle Aspekte des Sterbens sprechen können. Und genau deshalb müssen wir bereits mit Kindern und Jugendlichen über diese letzte Phase des Lebens reden und in diesen Prozess die Öffentlichkeit mit einbeziehen. Denn der Umgang mit dem Sterben und dem Tod darf keine Tabuthema mehr sein. Daher wollen wir mit diesem Thementag die Aufklärungsarbeit und Kommunikation weiterhin stärken,“ so die Vorsitzende Simone Lang.
„Mit dem Projekt „Hospiz macht Schule“ werden Projektwochen in Schulen veranstaltet, die im Themenfeld von Leben, Sterben, Trauer, Trost und Trösten von spezifisch vorbereiteten Ehrenamtlichen durchgeführt werden. Somit wird ein kindgerechter Zugang zu der letzten Lebensphase geschaffen. Darüber hinaus werden so Handlungsempfehlungen der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen konkret umgesetzt. Diese ist seit über 10 Jahren eine wichtige Grundlage unserer Arbeit. Deshalb freut es mich sehr, dass die Botschafterin der Charta, Anja Koebel, ebenfalls Teil der Veranstaltung sein und interessante sowie spannende Inputs liefern wird,“ so die gelernte Hospizkoordinatorin und SPD-Landtagsabgeordnete abschließend.