
Veranstaltungen 2025 Dresden
Hier erhalten Sie einen Überblick über aktuelle und zukünftige Veranstaltungen des Landeverbandes:
Der Landesverband für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen e.V. vertritt seine Mitglieder auf Landes- und Bundesebene und fördert den Hospiz- und Palliativgedanken. Ziel ist die Weiterentwicklung und Sicherung der Begleitung und Versorgung schwerkranker, sterbender und trauernder Menschen.
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Der Landesverband für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen e.V. vertritt seine Mitglieder auf Landes- und Bundesebene und fördert den Hospiz- und Palliativgedanken. Ziel ist die Weiterentwicklung und Sicherung der Begleitung und Versorgung schwerkranker, sterbender und trauernder Menschen.
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m Mittelpunkt der Hospiz- und Palliativarbeit stehen der sterbende Mensch und die ihm Nahestehenden. Sie benötigen ganzheitliche Betreuung.
Ganzheitlich bedeutet dabei, dass neben den körperlichen und sozialen auch die seelischen und spirituellen Bezüge des Menschen einen Schwerpunkt bilden.
Ganzheitlich bedeutet aber auch, dass mit symptomatischer Medizin Beschwerden, die sich aus einer nicht mehr heilbaren Grunderkrankung ergeben, gezielt und effizient therapiert werden.
Die Fähigkeit zum selbstbestimmten Handeln eines Menschen wird so weitestgehend aufrecht erhalten.
Die Angebote richten sich auch immer an die Angehörigen.
Die Hospiz- und Palliativarbeit betrachtet das menschliche Leben von seinem Beginn bis zu seinem Tod als Ganzes. Sterben ist Leben – Leben vor dem Tod. Die Hospiz- und Palliativarbeit zielt vor allem auf Fürsorge und lindernde Hilfe, nicht auf lebensverlängernde Maßnahmen. Diese lebensbejahende Grundidee schließt aktive Sterbehilfe aus.
Sterben zu Hause oder in gewohnter Umgebung zu ermöglichen, ist die vorrangige Aufgabe der Hospiz- und Palliativarbeit.
Wenn die Versorgung zu Hause nicht oder nur begrenzt möglich ist, stehen voll- und teilstationäre Einrichtungen, in Form von Hospizen und Palliativstationen zur Verfügung.
In Sachsen zählen wir derzeit 42 Ambulante Hopsizdienste sowie zahlreiche Zweigstellen, 14 stationäre Hospize, 1 stationäres Kinderhospiz, 6 Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste, 18 Teams der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung – davon 1 pädiatrisches Team, 32 Palliativstationen und 10 Palliativdienste in Krankenhäusern.
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Der Hospiz- und Palliativführer für das Land Sachsen ist ein kompakter Wegweiser, der einen umfassenden Überblick über ambulante und stationäre Hospizangebote, Palliativversorgung sowie Unterstützungs- und Beratungsangebote in Sachsen bietet. Er richtet sich an Betroffene, Angehörige und Fachkräfte und erleichtert die regionale Orientierung sowie die direkte Kontaktaufnahme zu passenden Angeboten.
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Der Hospiz- und Palliativführer für das Land Sachsen ist ein kompakter Wegweiser, der einen umfassenden Überblick über ambulante und stationäre Hospizangebote, Palliativversorgung sowie Unterstützungs- und Beratungsangebote in Sachsen bietet. Er richtet sich an Betroffene, Angehörige und Fachkräfte und erleichtert die regionale Orientierung sowie die direkte Kontaktaufnahme zu passenden Angeboten.
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Zum 1. Februar 2025 wird Frau Susanne Finck die Position der Geschäftsführung für Verbands- und Gremienarbeit in unserem Verband übernehmen. Frau Finck bringt langjährige Erfahrung

Zur Mitgliederversammlung im Dezember 2024 fanden Vorstandswahlen statt. Zur Klausurtagung im Januar konstituierte sich der Vorstand wie folgt: Vorstandsvorsitzender – Markus Seibt Stellvetretende Vorstandsvorsitzende –

Auf Initiative und in Kooperation mit dem ZIP Weinböhla e.V lädt der Landesverband für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen e.V. gemeinsam Sie herzlich zu einem offenen
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Sie wird durch Hospizgruppen und Hospizvereine organisiert. Die Begleitung der Patienten und Familien wird durch geschulte Ehrenamtliche geleistet. Sie findet dort statt, wo der Erkrankte sich befindet, in vertrauter Umgebung. Die Aktivitäten eines Hospizdienstes werden von Koordinatoren geleitet. Hierzu gehören die qualifizierten Beratungen und Erstbesuche bei den Patienten, die Einsatzplanung der Ehrenamtlichen und deren Begleitung.
Zu den Aufgaben des Hospizdienstes gehört auch die Trauerbegleitung. Die ambulanten Hospizdienste leisten keine Diagnostik.
In Sachsen gibt es insgesamt 42 Ambulante Hospizdienste sowie zahlreiche Zweigstellen.
Ehrenamtliche Hospizhelfer Ambulanter Hospizdienste bieten kostenfrei folgende Leistungen an:
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Mehr InformationenDie Diagnose, dass ein Kind lebensverkürzend erkrankt ist, ist für alle Familienmitglieder ein schwerer Schock. Alles Bisherige und Künftige wird in Frage gestellt. Eltern und Geschwister müssen sich damit auseinandersetzten, ein schwerstkrankes Geschwisterkind zu haben. Die Konfrontation mit dem Sterben und Tod ist für alle Familienangehörige ein schwerer Weg. Es steht eine Zeit des langen Abschieds bevor.
Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter in der ambulanten und stationären Hospizarbeit begleiten die kleinen Patienten und ihre Angehörigen von der Diagnose bis über den Tod hinaus. Für die erkrankten Kinder und Jugendlichen heißt dies, für alle Fragen da zu sein, die Lebensqualität auf allen Sinnes- und Wahrnehmungsebenen zu unterstützten und so viel Lachen wie möglich in den Alltag zu bringen. Für Eltern und Geschwister stehen die Mitarbeiter ebenfalls für Gespräche und Angebote bereit. Des Weitern werden die Familien im Alltag entlastet. Für diese Aufgaben werden die Mitarbeiter besonders geschult.
In Sachsen gibt es 6 Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste und 1 stationäres Kinderhospiz in Markleeberg.
Versorgungsgebiete der SAPV-Teams in Sachsen:
Ein stationäres Hospiz ist ein Haus für schwerstkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige. Die Selbstbestimmung und ein würdevolles Sterben des Patienten stehen im Mittelpunkt.
Medizinische Betreuung, Pflege und individuelle Begleitung auf dem letzten Lebensweg sind die zentralen Elemente der Arbeit. Hier gibt es auch Raum für Gespräche, Erinnerungen, Lachen und Weinen, Trost und Abschiednahme.
Die Begleitung in einem stationären Hospiz ist konfessionsübergreifend. Voraussetzung für die Aufnahme in einem stationären Hospiz ist das weitfortgeschrittene Stadium der Erkrankung und Unheilbarkeit derselben.
Um die Privatsphäre der Patienten in der finalen Lebensphase zu sicheren, stehen in einem stationären Hospiz grundsätzlich nur Einzelzimmer zur Verfügung. Die Patienten werden von einem multiprofessionellen Team (Pflegefachkräfte, Ärzte, Sozialpädagogen, Seelsorger, Psychologen und ehrenamtlichen Helfern) betreut. Damit wird eine ganzheitliche und individuelle Betreuung der Schwerstkranken bis zum Tod ermöglicht.
Sachsen verfügt derzeit über 14 stationäre Hospize und 1 stationäres Kinderhospiz.
Palliativstationen sind eigenständige, an ein Krankenhaus angebundene oder integrierte Stationen. Sie verfügen in der Regel über 8 bis 12 Einzelzimmer, die in der Gestaltung einen wohnlichen Charakter aufweisen und sich vom herkömmlichen Krankenhausbetrieb unter anderem auch durch eine ruhige Atmosphäre abheben.
Die Patienten werden durch ein multiprofessionelles Team versorgt. Auf eine Palliativstation werden Patienten aufgenommen, die an einer weitfortgeschrittenen unheilbaren Erkrankung leiden und bei denen schwere Symptome (z.B. Schmerzen, Luftnot, Übelkeit) eine stationäre Aufnahme erfordern.
Das Ziel ist es, den Patienten bei ausreichender Symptomlinderung wieder nach Hause zu entlassen. Die Anmeldung auf eine Palliativstation kann durch den Patienten, Angehörige, Pflegedienste, niedergelassene Ärzte, Pflegeheime oder Mitarbeiter der Kliniken erfolgen. Notwendig ist eine ärztliche Einweisung.
Der Aufenthalt auf einer Palliativstation ist meist zeitlich begrenzt und wird von den Krankenkassen getragen.
In Sachsen gibt es derzeit 32 Palliativstationen.
Ein stationärer Palliativdienst begleitet und betreut Patienten mit einer schweren, nicht heilbaren Erkrankung und ihre Angehörigen während eines Aufenthaltes im Krankenhaus. Dies erfolgt in enger Abstimmung mit den behandelnden Ärzten und Pflegekräften auf der jeweiligen Station durch regelmäßige Visiten und Mitbehandlung im Sinne der Palliativmedizinischen Komplexbehandlung (OPS 8-98h).
Die Einbindung eines Palliativdienstes erfolgt bei komplexen körperlichen und/oder psychosozialen Beschwerden und ist zu jedem Zeitpunkt einer nicht mehr heilbaren Erkrankung möglich, auch parallel zu Behandlungen der Grunderkrankung wie z.B. Chemotherapie, Strahlentherapie oder Operationen.
Der Palliativdienst unterstützt Patienten mit unterschiedlichen fortschreitenden Erkrankungen, wie Tumorerkrankungen, neurologischen Krankheiten oder Herz- und Lungenerkrankungen. Eine wesentliche Voraussetzung für eine effektive Behandlung ist der möglichst frühzeitige
Kontakt zu Patienten und Angehörigen. In dem multiprofessionellen Team eines Palliativdienstes arbeiten speziell ausgebildete Ärzte, Pflegende und Vertreter anderer Berufsgruppen wie z.B. Psychologen, Sozialarbeiter oder Physiotherapeuten mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung und Behandlung von schwer kranken Menschen.
In Sachsen gibt es derzeit 10 Palliativdienste in Krankenhäusern.
AAPV = Allgemeine ambulante PalliativVersorgung:
Die allgemeine ambulante Palliativversorgung (AAPV) dient dem Ziel, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung von Palliativpatienten so weit wie möglich zu erhalten, zu fördern und zu verbessern und ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in ihrer gewohnten Umgebung, in stationären Pflegeeinrichtungen bzw. stationären Hospizen zu ermöglichen.
AAPV beinhaltet die Palliativversorgung, die von Leistungserbringern der Primärversorgung (in erster Linie den niedergelassenen Haus- und Fachärzten sowie den ambulanten Pflegediensten) mit palliativmedizinischer Basisqualifikation erbracht werden kann.
Der Großteil der Palliativpatienten, die medizinische und pflegerische Versorgung benötigen, kann auf diese Weise ausreichend versorgt werden. Die Leistungserbringer in der AAPV sind in der Regel nur zu einem kleinen Teil ihrer Zeit mit der Versorgung von Palliativpatienten beschäftigt. Die Versorgung richtet sich an palliativmedizinischen Therapiezielen und -inhalten aus.
Geschulte ehrenamtliche Hospizmitarbeiter werden je nach Bedarf aktiv eingebunden. Reichen die therapeutischen Möglichkeiten nicht aus, um den Bedürfnissen der Betroffenen gerecht zu werden, sind die Strukturen der spezialisierten Palliativversorgung einzubeziehen.
Definition DGP/DHPV 15.1.2009
SAPV = Spezialisierte ambulante PalliativVersorgung:
Neben der palliativmedizinischen und pflegerischen Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Patienten im Krankenhaus oder Hospiz können unheilbar kranke Menschen auch palliativmedizinisch zu Hause versorgt und begleitet werden.
In Sachsen ist die Versorgung seit 2018 flächendeckend gewährleistet. Insgesamt arbeiten 17 Teams in Sachsen; davon ein pädiatrisches Brückenteam in Dresden.
Versorgungsgebiete der SAPV-Teams in Sachsen:
Auf der Grundlage der Sterbebegleitungen hat sich in den Hospizdiensten die Notwendigkeit der Begleitung der Angehörigen in der Trauer herausgestellt. Zunehmend werden die Angebote für Trauernde auch unabhängig von einer Sterbebegleitung aufgesucht. Das stellt die Hospizdienste vor neue Herausforderungen.Trauernde finden in der heutigen Gesellschaft keinen ausreichenden Raum, um ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. Familienstrukturen sind zerbrochen, Freundschaften halten dieser Belastung nicht Stand, Arbeits- und Lebenswelt erwarten ein fast lückenloses Funktionieren. Zudem gewinnt die Verlusterfahrung in kleiner gewordenen Beziehungsnetzwerken an Gewicht. Es herrscht eine gesellschaftliche Sprachlosigkeit hinsichtlich des Trostes in der Trauer. Trauer ist in der Regel keine Krankheit, kann aber krank machen, wenn sie nicht die notwendige Verarbeitung erfährt. Es sollte ein gesellschaftliches Interesse sein, dem entgegenzuwirken. Die Hospizdienste in Sachsen haben mittlerweile ein breites hilfreiches Spektrum von Begleitungsmöglichkeiten für Trauernde entwickelt.
Die Trauerbegleitung unterliegt nicht den Regelungen des § 39a SGB V und kann dadurch sehr frei gestaltet werden.
Der Landesverband für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen erachtet es daher als notwendig, die Trauerbegleitung in Sachsen in einer verständlichen Struktur darzustellen und sich auf Mindestqualitätsmerkmale zu verständigen:
Bilder, die bleiben – ein Dokumentarfilm über Abschied und Tod – Gesine Meerwein ist 45 Jahre alt.
Sie lebt mit unberechenbaren Schmerzschüben und mit der Diagnose schnellwachsende Metastasen.
Fast vier Jahre lang rechnet sie damit, bald sterben zu müssen. Offen und eigenwillig setzt sie sich mit Tod und Bestattung auseinander.
Sie bindet ihr Freundinnennetz und ihre Familie in diesen Prozess ein. Ein Film von Katharina Gruber und Gisela Tuchtenhagen von Lebenskünstlerinnen e.V. nach einer Idee von Gesine Meerwein. Gesine Meerwein wollte durch den Film selbst aktiv zu einer offenen Kultur des Abschiednehmens beitragen.
Der Dokumentarfilm kann als DVD beim Landesverband für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen e.V. für Schulungszwecke ausgeliehen werden.
Der Hospiz- und Palliativführer für das Land Sachsen ist ein kompakter Wegweiser, der einen umfassenden Überblick über ambulante und stationäre Hospizangebote, Palliativversorgung sowie Unterstützungs- und Beratungsangebote in Sachsen bietet. Er richtet sich an Betroffene, Angehörige und Fachkräfte und erleichtert die regionale Orientierung sowie die direkte Kontaktaufnahme zu passenden Angeboten.
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