DER LANDESVERBAND

Der Landesverband für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen e.V. fördert die Verbreitung des Hospiz- und Palliativgedankens, repräsentiert und vertritt seine Mitglieder und deren Belange im Freistaat Sachsen und auf Bundesebene.

Ziel ist es, die palliative und hospizliche Begleitung und Versorgung schwerkranker, sterbender und trauernder Menschen aktiv mitzugestalten, abzusichern und weiterzuentwickeln.

Unsere Aufgaben:

Leitlinien:

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen der unheilbar erkrankte und sterbende Mensch und die ihm Nahestehenden. Sie benötigen ganzheitliche Betreuung, die körperliche, seelische, geistige, spirituelle, soziale und kulturelle Bedürfnisse berücksichtigt.

Wir betrachten das menschliche Leben von seinem Beginn bis zu seinem Tod als Ganzes. Sterben ist Leben – Leben vor dem Tod. Wir zielen vor allem auf Fürsorge und lindernde Hilfe, nicht auf lebensverlängernde Maßnahmen. Diese lebensbejahende Grundidee schließt Sterbehilfe aus.

Hospizarbeit und Palliativmedizin orientieren sich am Grundsatz – Ambulant vor Stationär – deshalb können Hospiz und Palliativbetreuung ambulant, teilstationär und stationär organisiert werden. Hospizarbeit und Palliativmedizin kennzeichnen das Zusammen-wirken von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern verschiedener Berufsgruppen im Sinne eines multidisziplinären Teams.

Wollen Sie Mitglied werden?

Für diejenigen, die sich der Hospizarbeit in Sachsen verbunden fühlen, gibt es die Möglichkeit der Mitgliedschaft im Verein. Einen Antrag auf Mitgliedschaft finden Sie unter Downloads auf der rechten Seite oder rufen Sie uns an. Wir senden es Ihnen auch zu. Vielen Dank.

So können Sie uns helfen

Mit Ihrer Hilfe sichern wir die wertvolle Arbeit der sächsischen Hospizlandschaft nachhaltig. Sie ermöglichen damit die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen in ihrer letzten Lebensphase – würdevoll, menschlich und zugewandt.

Wir unterstützen die Charta:

Am 8.9.2010 wurde die “Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland” der Öffentlichkeit vorgestellt. Über 50 Organisationen und Institutionen aus der Gesellschaft und dem Gesundheitssystem haben die Charta verabschiedet. Rund 150 Expertinnen und Experten haben an der Erarbeitung mitgewirkt.

In fünf Leitsätzen und ergänzenden Erläuterungen zeigt die Charta gesellschaftspolitische Herausforderungen auf, benennt Anforderungen an die Versorgungsstrukturen und die Aus-, Weiter- und Fortbildung, skizziert Entwicklungsperspektiven für die Forschung und misst den Stand der Betreuung schwerstkranker Menschen in Deutschland an europäischen Maßstäben.

Die Charta will Orientierung geben für eine gemeinsame Weiterentwicklung der Hospiz- und Palliativversorgung, damit schwerstkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase gut und umfassend versorgt werden. Es ist sowohl die häufig noch unbefriedigende Alltagswirklichkeit sterbender Menschen zum Thema zu machen wie auch die existenzielle Erfahrungsdimension von Sterben und Tod. Vor diesem Hintergrund kommt der differenzierten öffentlichen Kommunikation über die mit Sterben und Tod verbundenen sozialen Fragen eine besondere Bedeutung zu. Zahlreiche Organisationen sowie Einzelpersönlichkeiten haben die Charta unterzeichnet, und damit erklärt, dass sie die Ziele und deren Umsetzung unterstützen.

Charta zeichnen

Sie können die Charta als Einzelperson oder als Institution / Organisation zeichnen. Durch Ihre Zeichnung erklären Sie, dass Sie die Ziele und Inhalte der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen mittragen.

Sie bekunden außerdem Ihre Bereitschaft, sich im Sinne der Charta für die Verbesserung der Situation schwerstkranker und sterbender Menschen, ihrer Familien und der ihnen Nahestehenden einzusetzen und auf dieser Grundlage für die Einlösung ihrer Rechte einzutreten.

Den vollständigen Text der Charta, das notwendige Formular zur Unterzeichung sowie weiterführende Informationen erhalten Sie auf der Website der Charta.